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New Leadership

von Johannes Mödl

Stell Dir vor Du sitzt beim Mittagessen mit einer guten Bekannten, die gerade auf der Suche nach einem neuen Job ist. Während des Gesprächs erfährst Du, dass Sie an einem Unternehmen interessiert ist, in dem ein alter Freund von Dir arbeitet, den Du aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesprochen hast. Was würdest Du machen?

  1. Deiner Freundin sagen Du kennst da jemanden und ein Kennenlernen vorschlagen
  2. Deiner Freundin sagen, Du könntest ihr da jemanden vorstellen und fragst dann um Hilfe bei einem eigenen Anliegen
  3. Deiner Freundin sagen, dass es Dir unangenehm ist, mit Deinem alten Freund Kontakt aufzunehmen, weil es schon so lange her ist, dass ihr das letzte Mal gesprochen habt.

Deine Antwort auf diese Frage kann Dir Aufschluss darüber geben, welchen Reziprozitätsstil Du lebst, also wie und mit welcher Haltung Du in den Austausch mit anderen gehst.

Adam Grant Professor für Arbeitspsychologie an der Wharton Business School, spricht davon, dass es in Unternehmen drei Arten von Reziprozitätsstilen gibt.

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Warum Dein Fokus entscheidend ist – gerade in Krisenzeiten

Ich persönlich interessiere mich mehr für Bewusstseinsforschung, Neurowissenschaften und Yoga als für Autos und Technik.

Trotzdem blicke ich immer wieder über meine eigene Filterblase hinaus und erlebe regelmäßig, dass es so viele Weisheiten in anderen Disziplinen gibt. Der Blick über den eigenen Tellerrand zum Anderen lohnt sich.

So bin ich vor kurzem auf ein Zitat aus einem Interview mit einem der erfolgreichsten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts gestoßen. In diesem Interview antwortet Mario Andretti auf die Frage, welchen Rat er angehenden Fahrern geben würde:
„Wenn Du von der Straße abkommst, schaue nicht auf die Wand oder Du rauschst voll hinein. Richte Deinen Blick gleich wieder auf die Straße. Dein Auto fährt, wohin Du schaust“.

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Das Geheimnis der Neuroplastizität und ein ehemaliger Skater

Teammitglied: Johannes MödlDr. Andrew Huberman ist Neurowissenschaftler an der Stanford University und arbeitet an vorderster Front, um durch Krankheit entstandene Blindheit zu heilen und den inneren Geheimnissen von Neuroplastizität und menschlicher Veränderung auf die Spur zu kommen.

Dr. Andrew Huberman ist ein freundlicher Mann, kumpelhaft, bärtig und sympathisch. In zahlreichen Interviews erzählt er von seiner Zeit als junger Mann in der Skater Szene seiner Heimatstadt. Viele seiner damaligen Freunde sind heute entweder suchtkrank, tot oder erfolgreiche Profisportler und CEOs. Diese unterschiedlichen Lebenswege und die Frage, wie es sein kann, dass manche Menschen Krisen meistern, daran wachsen und andere sich mit beinahe chirurgischer Präzision selbst zerstören, diese Frage treibt ihn bis heute an. Er möchte das Gehirn und seine Funktionsweise verstehen, die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, neurobiologischen Prozessen und menschlichem Verhalten. Seine Mission: Tools entwickeln, die Menschen in ihr Leben integrieren können, um Kontrolle über ihr zentrales Nervensystem zu bekommen. Denn dort liegt der Schlüssel für Sucht, Trauma, Glück, Veränderung und persönliches Wachstum. Davon ist Dr. Huberman überzeugt. Er hat es aus eigener Kraft geschafft, mit Mitte zwanzig sein Leben umzukrempeln und zu einem der vielversprechendsten Neurowissenschaftlern der heutigen Zeit zu werden. Mit seinen gut 45 Jahren leitet er das „Huberman Lab“ an der Stanford University, welches sich zwei Ziele gesetzt hat, um bei der Vision eines besseren Morgen mitzuwirken.
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Der Tempel der 1000 Spiegel

Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.

Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

 

gefunden: auf der CD des Buchs
Erfolgsprinzipien der Optimisten
v. Nikolaus B. Engelmann

Der Korb des alten Mannes

von Shad Helmstetter

“Dies ist die Geschichte eines alten Mannes und eines kleinen Jungen. Der alte Mann hieß Sartebus und der Junge Kim. Kim war ein Waisenkind und lebte ganz für sich allein. Er zog von Dorf zu Dorf auf der Suche nach Essen und einem Dach über dem Kopf. Doch es gab noch etwas, nach dem er suchte. Kim suchte nach einer Einsicht.

“Warum”, fragte er sich, “sind wir ein Leben lang auf der Suche nach etwas, das wir nicht finden können? Machen wir es uns selbst schwer oder soll es einfach so sein, dass wir uns so plagen?”

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