• INTAKA - Integrative Akademie für Bildung und Coaching
    8Jan2019

    „Seit meinem NSC®-Coaching fühlt es sich so leicht an. Ich bin sehr dankbar, genauso so ist es gut!“

    „Seit meinem NSC®-Coaching fühlt es sich so leicht an. Ich bin sehr dankbar, genauso so ist es gut!“

    Das Resümee vieler Klient/innen nach einem NSC®-Coaching bei einem Coach, der nach dem NeuroSystemischen Verfahren im Coaching arbeitet, klingt meist so oder so ähnlich.

    So bestätigen mir dies immer wieder viele NSC®-Coachs, die mit dieser faszinierenden Methode arbeiten. Auch ich selbst bin als Ausbildner und Anwender immer wieder erstaunt.

    „Irgendwie lief vieles nicht so, wie ich mir wünschte. Im Job war ich im Umgang mit Kollegen unzufrieden, mit so manchen Situationen in der Familie fühlte ich mich überfordert, zu meinen Coachings kamen kaum Coachees, und was mich am meisten belastet hatte: es kamen wieder viele alte Sätze in mir hoch, von denen ich glaubte, dass die längst in der Vergangenheit verschwunden und bewältigt sind.“

    Alex (Name geändert) ein Coachee von mir, der im 2. Standbein auch als Coach und Supervisor arbeitet, schilderte mir seine Situation in etwa so!

    „Nach meinen vielen Ausbildungen dachte ich nicht, dass es sich dann so leicht und so schnell zum Positiven verändert!“

     

    Was ist es denn, was diese rasche Veränderung ermöglicht?

    NSC® arbeitet mit einer Kombination aus effektiven Verfahrensweisen:

    Zum einen ist da die Systemaufstellung, die in einer sehr eigenen Art Problemkonstellationen kontextualisiert, statt verändert. Das ist sehr neu und ein völlig neuer Umgang mit Aufstellungen. Das meint, dass die eigene Verhaltens- und Gefühlswelt, die aus einer belastende Erfahrung resultiert (und aufgestellt/konstelliert wird), dem richtigen und stimmigen Kontext zugeordnet und dadurch gewürdigt wird. Es ist ein berührender Vorgang, der die eigene wertvolle Geschichte ressourceorientiert ernst nimmt und eine offene Gestalt schließt.

    Dabei unterstützt die geniale Vorgehensweise aus dem EMDR, bei der die „wachen REM-Phasen (Rapid Eye Movements aus der Traumphase des Schlafes, in der sich die Augen sehr schnell hin- und her bewegen)“ mit einbezogen werden. In dieser Phase werden negative Emotionen, die noch im Limbischen System „hängen“, verarbeitet und im Großhirn einsortiert. Dabei bewegt der Coach, nach einem bestimmten Muster und in einer bestimmten Phase des NSC®-Coachings, seine Finger ganz schnell vor den Augen des Coachees, der den Bewegungen – nach dem REM-Muster – folgt.

    Nach diesem Verarbeitungsprozess kann kontextualisiert werden und auf den magnetischen NSC®-Pushboards neu konstelliert werden. Die magnetischen Pushboards ermöglichen Bewegung und eine Zuordnung auf der TimeLine. Ein sehr neuer Umgang mit Systemischer  Aufstellungsarbeit, der so manche Nachteile in Vorteile verwandelt und selbst dem Coach richtig Freude bereitet, weil so schnell Berührung, Würdigung und Veränderung mit Leichtigkeit ermöglicht wird.

    Dabei kommt das Vordergrund-Hintergrund-Prinzip aus der Gestalttherapie ins Spiel. Der Hintergrund ist wichtig und verändert das gesamte Bild. Im NSC® arbeiten wir damit und ebenso auch mit wichtigen Kontakt-Skills aus der Gestalttherapie, die die Haltung als Coach bereichert.

    Auch NLP, das Neurolinguistische Programmieren, durchzieht den gesamten Prozess. NLP ist vermutlich genau so wenig aus der Beratungstätigkeit wegzudenken, wie die Systemische Arbeitsweise. Zielformulierung, Reframing, Timeline-Arbeit, ressourceorientiertes Denken u.v.m., all das aus dem NLP ist mittlerweile zentral geworden, trotz aller Kritiker, die seit Jahren die gleichen Parolen veröffentlichen und sich anscheinend wenig weiterentwickeln und zudem wenig das seriöse NLP kennen, das mit einer Grundhaltung des Respekts und der Kontaktechtheit vermittelt und angewendet wird.

    Zentral im NSC® ist auch die Arbeit mit dem Inneren Coach, die sehr besonders die Atmosphäre des gesamten Coachings prägt. Die Zentrierung auf die eigenen Ressourcen ist das eine, das andere ist allerdings, dass es darüber hinaus noch Dimensionen gibt, die mehr sind als das: Dimensionen, die das Ressourcedenken ergänzen und transzendieren und spirituell einbinden. Wer immer noch glaubt, dass diese Dimension einfach wegzulassen ist in der Beratungsarbeit, setzt sich selbst einige Jahrzehnte zurück. Mittlerweile müsste klar sein, dass ein spirituelles Bedürfnis – und ich spreche dabei nicht von einer institutionalisierten Form – nicht mehr wegzudenken ist und mit einzubeziehen ist; so wie es der Coachee braucht, verträgt, annehmen kann. Eines ist noch zentral: Der Innere Coach verhindert eine Abhängigkeitsbeziehung zum Coach und verhindert das „Expertenspiel“, in dem der Coach zum Topdog gemacht wird und der Coachee der „Underdog“ bleibt.

     

    Das systemische Modell des Systemischen Hexagons bildet den Hintergrund und die Grundlage der gesamten Arbeit. Es bezieht die „Workseite“ (Organisation) ebenso mit ein, wie die „Privateseite“ (Familie), die „Interaktionsseite“ (Soziale Systeme) ebenso, wie die „Sinnseite“ (Sinnsysteme). Die verschiedenen Kontexte können dadurch klarer wahrgenommen und für sinnige Veränderungsprozesse genutzt werden.

     

    Und Alex meinte zum Abschluss: „Als ich zum ersten Mal als Coach von NSC® gehört und davon gelesen hatte, dachte ich: wie kompliziert und komplex!

    Nun schmunzle ich und denke: wie leicht und logisch das Vorgehen im NSC® ist. Es ist die grundlegende Vorgehensweise im Coaching für mich geworden.“

     

    NSC® wird vor allem angewendet bei Entlastungbedarf, in Stresssituationen, bei Entscheidungsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Leistungseinbrüchen, Beziehungsschwierigkeiten, Kommunikationsproblemen, zur Zielerreichung, Ressource-Intensivierung, Lösung von Blockaden, Verarbeitung von belastenden Gefühlen, als Burnout-Prophylaxe und bei Sinnkrisen. Auch in vielen anderen Situationen ist NSC® eine hilfreiche Verfahrensweise.

    Das nächste 4-tägige Upgrade zum NSC®-Coach findet von 17.-20.Januar 2019 in Regensburg statt. Allerdings gibt es auch international weitere Termine – s. nachfolgendes Raster.

     

    2019: Unser 4-tägiges Upgrade zum NeuroSystemischen Coach in verschiedenen Ländern – NSC® international
    NSC 7DeutschlandRegensburg17.01.2019 – 20.01.2019      
    NSC 8BrasilienSão Paulo06.02.2019 – 09.02.2019       
    NSC 5KubaBaracoa12.03.2019 – 15.03.2019
    NSC 9ÖsterreichGraz08.04.2019 – 11.04.2019    
    NSC 6DeutschlandRegensburg08.08.2019 – 11.08.2019 

     

    Gerhard Gigler
    Akademieleiter, INTAKA

     

    2Jan2019

    Kleinigkeiten der Sprache aus dem NLP

    Sag nicht „aber“, „eigentlich“, „kein Problem“ – und sonstige Vorsätze zum neuen Jahr!

     

    NLP ist sehr viel mehr, als nur eine Methode die Sprache vorteilhaft und förderlich zu gebrauchen, das ist es jedoch auch. Deshalb hier vier kleine Anmerkungen zum Jahresstart:

     

    1.) Klar kannst du „aber“ sagen!

    Immer wieder hört man es: „Du sollst kein aber sagen!“, „Tausche dein aber gegen ein und!“, „Vermeide das Wort aber in deinem Wortschatz“, aber – und ups ist es mir rausgerutscht, so ein Mist – aber doch: „Sag >aber< und steh dazu!“.

    Also das heißt, klar kannst du „aber“ sagen! „Aber“ ist ein wichtiges Wort, belasse es in deinem Wortschatz und „abere“ den Kritikern was vor.

    Natürlich ist es eher problematisch z.B. als Vorgesetzte/r zu sagen: „Ich finde Sie machen das echt gut, aber ich bin gerade mit Ihrer Leistung nicht zufrieden!“.

    Das „aber“ blendet nämlich die Worte vor dem „aber“ aus – das ist das Problem!

    Anders klingt: „irgendwie hab ich gerade echt Probleme mit unserer Kommunikation, aber ich glaube das es gut wird, wenn wir gemeinsam wollen!“. Auch hier wirkt das „aber“ ausblendend und die Betonung liegt auf der positiven zweiten Seite nach dem „aber“. Bewahr Dir also dein „aber“ und benutze es hilfreich!

     

    2.) Sag „eigentlich“!

    Ich kann’s „eigentlich“ schon gar nicht mehr hören, wenn Pseudo-Coaches nach jedem Satz, in dem das Wort „eigentlich“ vorkommt, sehr schnell fragen: und „uneigentlich“?

    Nein! „Eigentlich“ ist ein wichtiges Wort. „Eigentlich“ meint „wesentlich“, „essentiell“!

    Also: wer eigentlich sagt, meint: „In Wahrheit zu Grunde liegend“, „wirklich“, „im Kern“!

    „Ich will eigentlich…“ heißt also: „Im Kern weiß ich was ich will“. Punkt. Nun gibt es möglicherweise noch Dinge die sich um den Kern gelegt haben und zu berücksichtigen sind. Das bedeutet also, wer „eigentlich“ sagt, weiß zum einen genau was er im Kern will – ist das nicht klasse? – und zum anderen weiß er auch, dass da noch was zu berücksichtigen ist. Wie wunderbar! Es ist eine ausdifferenzierte Aussage, also schauen wir uns nun noch an, was sich um den Kern gelegt hat. Genauso, toll ausdifferenziert!

     

    3.) „Kein Problem!“ ist eine Negativaussage!

    Richtig! Und ist es nicht sinnig alles positiv auszudrücken? Auch richtig! Ähm…, fast!

    Sag weiterhin „kein Problem“, du holst nämlich den anderen da ab, wo er steht. Beispielsweise hat mich heute im Fitnessstudio jemand gebeten kurz auf sein Handy aufzupassen. Er kam zurück und hat sich bedankt und sagte mir, dass so viel gestohlen wird und er froh ist, dass ich aufgepasst habe. Und nun? „Kein Problem!“. Ja, könnte man sagen, denn man holt den anderen ab, wo er steht (pacing). Er hat die Problembrille auf und die ist sooft so wichtig. Pace ihn (gleiche dich ihm an) und sag „kein Problem!“ und hol ihn da ab, wo er steht. Und nun ergänze: „Kein Problem! Sehr gerne!“ oder „hab ich gerne gemacht“ oder „das habe ich sehr gerne für DICH gemacht“. Du holst ihn da ab, wo er steht und führst ihn einen Schritt weiter (leading) , nimmst ihn mit – in einen positiven Beziehungsraum.

    Allerdings Vorsicht! Manchen lieben Mitmenschen könnte es zurecht zu viel sein zu hören „das habe ich gern für DICH gemacht“. Sachorientierten Menschen, Menschen, die gerade nicht so viel Nähe brauchen, die gerade in ihrer Rolle und nicht als Person angesprochen werden wollen, mögen das „für DICH“ vielleicht nicht so gern, denen reicht: „Kein Problem. Gerne doch!“. Punkt. Bewahr´ Dir also die Negativaussage „kein Problem“ und ergänze sie mit dem positiven Beziehungsangebot.

    „Kein Problem“ ganz wegzulassen, holt nicht ab und irritiert zudem, weil das Gewohnte fehlt – also ergänze es!

     

    4.) Keine Vorsätze mehr zum neuen Jahr?

    Noch ein Tipp?

    Nimm Dir Vorsätze, lasse sie nicht weg – allen Unkenrufen zu Trotz!

    Jedoch nur nicht nach der üblichen Tour: „mehr Sport“, „gesünder Essen“(nach dem Motto: „Ich hab gleich zu Beginn des Jahres alles Ungesunde vernichtet und es war sooo lecker 😋!“), „mehr Zeit für…“ etc. !

    Nein, so nicht. Klar so nicht, weil zu verallgemeinernd, oft nicht positiv formuliert, meist nicht zu konkret, manchmal das System, in dem man lebt nicht mit einbezogen. All das wissen wir längst. Dennoch, es gibt noch einen Grund:

    Mach es anders! Fang mit dir und deiner Verbindlichkeit dir gegenüber an:

    Nimm dir 10 Tage vor, alle Termine einzuhalten, die du mit dir selber vereinbarst! Halte alle Termine mit dir selber pünktlich ein, lass nix dazwischen kommen, verschieb sie nicht! Egal, was du in deinen Kalender schreibst, wenn da steht 16.00 Uhr Fitness, dann halt es pünktlich ein. Das dient deiner Psychohygiene und du wirst zunehmend zuverlässiger, der Person gegenüber, die die wichtigste für dich ist: DU!

     

    Weiterhin einen guten Start für 2019!

     

    Gerhard Gigler
    Akademieleiter, INTAKA

     

    18Okt2018

    Hubert Aiwanger und Markus Söder

    Ein Systemogramm® zum ZDF-Beitrag

     

    Intro

    Beim Gang zur Pressekonferenz zeigt sich Markus Söder mit dem Blick nach unten. Dieser nach unten gerichtete Blick bedeutet – im Sinne der Augenzugangshinweise aus dem Neurolinguistischen Programmieren, NLP – zweierlei: Er weist zum einen auf die Betonung des Gefühlsbereiches hin, zum anderen – und dies ist hier zentraler im Fokus – ist es eher inneres Selbstgespräch das gerade abläuft, ein innerer Checkup gewissermaßen, vermutlich bezüglich der anstehenden Pressekonferenz. Jedenfalls ist bei Söder in diesem Moment die Bezogenheit auf sich selbst im Vordergrund, was ja erstmal nichts Negatives ist, diese verhindert bei einem Auftritt allerdings die klare Präsenz zum Publikum. Ein durchaus lockeres Lächeln mit einem sympathischen „Guten Morgen“ unterbricht den Selbstbezug von Söder, der jedoch dennoch im Vordergrund bleibt.

    Das „Heft in der Hand“ kann als Zeichen der Stärke gewertet werden, wirkt hier jedoch schützend – vor der Herzgegend gewissermaßen gefühlsverdeckend.

    Sein Team mit dem Blick in unterschiedliche Richtungen wirkt einerseits lebendig, andererseits wenig konform und weniger zentriert als Aiwangers Team.

     

    Hubert Aiwanger hingegen kommt direkter und authentischer ins Bild. Der Blick auf Augenhöhe wirkt, wie auch Gang und Haltung, selbstsicher. Das „Guten Morgen miteinand“ betont in bayrisch authentischer Manier die Direktheit im Kontakt und erneut die Augenhöhe zum Publikum – ohne Größe einzubüßen. Es hat nichts Schmeichelndes oder Einlullendes, sondern den Touch von Klarheit, den der Zuschauer mag. Kein Blick ohne Präsenz. Durch die Kieferbewegungen klar bereit zum „Zähne fletschen“, mit dem Signal: „wenn’s drauf ankommt, kann ich kämpfen“. Das Aiwanger-Team geschlossener, fokussierter und im vertraulichen Rapport mit ihrem Fraktionsvorsitzenden, zudem mehr Nähe zum Chef – im Vergleich mit dem Söder-Team, das unverbundener wirkt – und zudem klar in der Spur ihrer Führungskraft Aiwanger.

     

     

    Ohne schützendes „Heft in der Hand“ mit der Meta-Botschaft: „Ich weiß, was ich will und werde im direkten Kontakt klären, was zu klären ist“.

    Ein klares 1:0 für Aiwanger an dieser Stelle!

     

    Auftritt

    In den ersten Worten spricht Markus Söder die gute Atmosphäre des Gesprächs an und bewertet dies positiv. Er holt sich das Nicken seines potentiellen Koalitionspartners ab und bekommt dies. Söders Blick und Kopfhaltung wird immer wieder mit der Tendenz nach unten eingefangen und vermittelt eher „ein von oben herab“. Zu einer eher unbewusst ablaufenden Negativbewertung durch den Zuhörer, kann das immer wieder sich selbst bestätigende Nicken wirken, mit dem er sein Publikum zu „entwerten“ droht, da dies ja selbstständig denken, werten und zustimmen kann und nicht den Ministerpräsidenten als Vorlage braucht. Hier also auch wieder ein Signal zum „Einlullen“, das sich unbewusst schnell negativ auswirken kann.

     

    Hubert Aiwanger wieder klar im Blick zum Zuhörer und durch die Kamerafokussierung auf ihn – also ohne Söder – klar im Vorteil. Der Gesprächsfaden von Aiwanger ohne Umschweife und wieder sehr direkt in seiner Präsenz. Selbstbewusstsein mit bayrischem Zungenschlag, so wie wir es eben mögen – in Bayern. Ein „Der-gehört-zu-uns-Typ“ mit Kontaktoffenheit, die nicht umgarnend wirkt wie bei Söder, sondern klar und authentisch.

    Ein 2:0 für Hubert Aiwanger!

     

    Wortwahl, Systemische Einbindung und Systemogramm®

    Beide treten an dieser Stelle würdigend auf. Markus Söder betont lobend mit Wir-Botschaften das gute Miteinander, wohingegen Hubert Aiwanger mit Ich-Botschaften den Fokus auf die Grenzen setzt, die gewahrt bleiben. Damit trifft er durch diese Art von Meta-Botschaft den Zahn der Zeit, „die Konturen müssen klar geschützt bleiben“, heißt die Botschaft. Bezogen auf das hexagonale Systemogramm® bewegen sich beide innerhalb dieses Analyse-Instrumemtariums (des Systemischen Hexagons®) gleichermaßen zwischen den Interaktionssystemen und Sinnsystemen und Punkten gemeinsam. Der Self-Support Aiwangers präsentiert sich selbstbewusster.

    Grundsätzlich bleibt abzuwarten wer vorne liegt, wenn die Debatten konkreter werden. Dennoch geht auch hier der Präsentationserfolg von der Tendenz her zu Aiwanger, dennoch kann man mit wohlwollendem Blick, beiden einen Punkt gönnen.

    Also insgesamt 3:1 für Aiwanger!

     

    Thesen

    Aiwanger wird es schaffen sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen, wie in manchen Medien schon warnend verkündet worden ist. Wenn der Blick auf Konturen und Grenzen so stark bleibt und sich zudem mit Positivformulierungen abwechselt, punktet er weiterhin. Kommt es zu einer Polarisierung mit Söder, würde ihn diese von der Tendenz eher eher stärken.

    Söder kann mit Aiwanger als Koalitionspartner, nicht mehr durch den Versuch einschmeichelnd-populistisch wirken zu wollen, punkten. Er wird zu klareren Standpunkten hinsichtlich sachpolitischer Themen gedrängt werden und sich in dieser Koalition kleinschrittig verändern und anpassen müssen. Kommt es zu einer Polarisierung mit Aiwanger, würde ihn diese von der Tendenz her eher schwächen.

     

    Anmerkung für den fachlich interessierten Leser

    Das Systemogramm® ist ein – auf der Basis des Systemischen Hexagons® entstandenes – Analyse-Instrumentarium, das Systemische Komponenten im Inneren einer Person ebenso mit einbezieht, wie Systemische Gesamtzusammenhänge im Außen und gerade diese Wechselbeziehung zwischen beiden Komponenten fokussiert. Die Persönliche System-Profil-Analyse bewertet dabei unterschiedliche Faktoren und Komponenten.

    Neben Gestik, Mimik und Haltung sind dabei Formulierungen interessant in Bezug auf die…

    • Sinngebung für den privaten Kontext
    • Sinngebung für den Work- und Organisations-Kontext
    • Sozialen Interaktionen für den privaten Kontext
    • Sozialen Interaktionen für den Work- und Organisations-Kontext
    • Einstellungen zum eigenen inneren Unterstützungssystem (Self-Support)
    • Einstellungen zum Support von außen

     

    Analysiert wird in der obigen Analyse nur der gezeigte ZDF-Ausschnitt. Dies kann und will deshalb nur ein partielles Bild wiedergeben, das durch den ZDF-Beitrag vermittelt wurde. Durch die fortgeführte Erweiterung können die einzelnen Analyseausschnitte zu einem Gesamtbild zusammengeführt werden.

     

    Einen eigenen Test mit dem Systemischen Hexagon® – also Ihre Persönliche System-Profil-Analyse – können Sie durch die anonyme Bewertung eines Fragebogens durchführen. Ihre persönlichen Daten sind verschlüsselt und sie brauchen lediglich Ihre Mailadresse angeben, um Ihre persönliche Auswertung erhalten zu können. Sie finden die Analyse als Fragetool unter:

    https://intaka.de/persoenliche-system-profilanalyse/

     

    Gerhard Gigler

    Akademieleiter
    INTAKA-Regensburg
    INTAKA-international
    INTAKA-Caribbean-Center, Cuba

    www.intaka.de

    19Sep2018

    Systemische Organisationsaufstellungen

    Die Kunst der anschlussfähigen Irritation


    Foto (c) pixabay

     

    Organisationen sind wie Pommesbuden, je länger du darin arbeitest, desto mehr nimmst du deren Geruch an!

     

    Ja, genau das zeichnet Organisationen aus und zielt treffend auf die Fülle der Wechselwirkung zwischen Person und Organisation ab. Das Zitat von David Armstrong „Organization in the mind“ nutzt unseren Geruchssinn, um die Intensität dieser Wechselwirkung zu umschreiben.

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    18Aug2018

    Faszination wingwave®-Coaching

    Foto (c) pixabay

                  Warum wirkt wingwave®-Coaching so effektiv und schnell – wie im Schlaf? Es ist schon erstaunlich: der Coach winkt zu einem bestimmten Zeitpunkt des Coaching-Prozesses mehrmals schnell, nach einem bestimmten Muster, vor den Augen des Coachees und es lösen sich Stress, Ängste, Probleme, Blockaden, Spannungsfelder, Leistungssicherheit wird erzielt und Ziele können verwirklicht werden. Diese Art der bilateralen Stimulation fasziniert. Wie ein bisschen Magie wirkt das für außenstehende Beobachter und dennoch bewirkt wingwave® eine schnelle und effektive Veränderung, die den Weg zur eigenen Zielerreichung frei macht. mehr lesen …
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