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Organisationen sind wie Pommesbuden

von Gerhard Gigler

Faszination bezüglich der Wechselwirkung von Organisationen und Emotionen: die Profession als Supervisor:in

 

Ein merkwürdiger Satz des Organisationspsychologen David Armstrong „Organisationen sind wie Pommesbuden“ in seinem Buch „Organization in the mind“. Was er damit meint, ist vielfältig. An Pommesbuden treffen sich Menschen, kommen ins Gespräch, nähren und versorgen besonders wichtige Bedürfnisse, oftmals muss manches schnell gehen, vielleicht geht es auch stressig zu, es treffen sich zu bestimmten Zeiten oftmals die gleichen Menschen, vielfältige Düfte sind schon aus einer gewissen Entfernung zu riechen etc…

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Social Distance Constellation

In räumlicher Distanz Systemische Aufstellungsarbeit?

Geht das überhaupt?

Online mit 100 Menschen Systemaufstellungen?

Wie ist das möglich?

Und dazu noch alle aktiv sein zu lassen – ohne „bloße Zuschauer“ zu haben, wie geht denn sowas?

Genau dazu habe ich mir Gedanken gemacht und mit meinem Team experimentiert, und es funktioniert. Es fasziniert mich immer wieder und auch diese Art von Aufstellungsarbeit, die ich „Social Distance Constellation“ nenne, und schon sehr abgespaced anmutet. Wieso? Weil alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Klienten aufstellen, jede Person aktiv beteiligt ist, es keinen „technischen Schnickschnack“ braucht (obwohl ich die technischen Möglichkeiten sehr schätze) und es faszinierende Effekte zeigt.

Aber zunächst: Es sollen natürlich verdeckte Aufstellungen sein im Netz, da der Intimraum nicht geschützt ist.

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Ein Einschub aufgrund der aktuellen Situation: Die Wut gegen „das Flüchten“ Beispiele aus dem Alltagsgeschäft eines Supervisors!

von Gerhard Gigler

Unterschiedliche Fälle aus der supervisorischen Praxis:

Fall 1:

Marion, 45 Jahre, ärgert sich zunehmend über die Organisation, in der sie schon 20 Jahre arbeitet. Es klappt schon lange nicht mehr in der Zusammenarbeit unter den Kolleg/innen seit der Fusion. Die Teamleiter schauen weg, wollen dies nicht wahrhaben und konzentrieren sich lediglich auf die fachliche Kompetenz. Veränderungen auf der strukturellen Ebene (Klare Strukturierung der Teambesprechung, Definition der Zuständigkeiten etc…) würden jedoch auch das Beziehungs-Klima deutlich verbessern. „Es macht mich wütend, dass die da oben vor den eigentlichen Problemen davonlaufen“, sagt Marion in der ersten Supervisionssitzung.

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