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New Leadership

von Johannes Mödl

Stell Dir vor Du sitzt beim Mittagessen mit einer guten Bekannten, die gerade auf der Suche nach einem neuen Job ist. Während des Gesprächs erfährst Du, dass Sie an einem Unternehmen interessiert ist, in dem ein alter Freund von Dir arbeitet, den Du aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesprochen hast. Was würdest Du machen?

  1. Deiner Freundin sagen Du kennst da jemanden und ein Kennenlernen vorschlagen
  2. Deiner Freundin sagen, Du könntest ihr da jemanden vorstellen und fragst dann um Hilfe bei einem eigenen Anliegen
  3. Deiner Freundin sagen, dass es Dir unangenehm ist, mit Deinem alten Freund Kontakt aufzunehmen, weil es schon so lange her ist, dass ihr das letzte Mal gesprochen habt.

Deine Antwort auf diese Frage kann Dir Aufschluss darüber geben, welchen Reziprozitätsstil Du lebst, also wie und mit welcher Haltung Du in den Austausch mit anderen gehst.

Adam Grant Professor für Arbeitspsychologie an der Wharton Business School, spricht davon, dass es in Unternehmen drei Arten von Reziprozitätsstilen gibt.

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Social Distance Constellation

In räumlicher Distanz Systemische Aufstellungsarbeit?

Geht das überhaupt?

Online mit 100 Menschen Systemaufstellungen?

Wie ist das möglich?

Und dazu noch alle aktiv sein zu lassen – ohne „bloße Zuschauer“ zu haben, wie geht denn sowas?

Genau dazu habe ich mir Gedanken gemacht und mit meinem Team experimentiert, und es funktioniert. Es fasziniert mich immer wieder und auch diese Art von Aufstellungsarbeit, die ich „Social Distance Constellation“ nenne, und schon sehr abgespaced anmutet. Wieso? Weil alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Klienten aufstellen, jede Person aktiv beteiligt ist, es keinen „technischen Schnickschnack“ braucht (obwohl ich die technischen Möglichkeiten sehr schätze) und es faszinierende Effekte zeigt.

Aber zunächst: Es sollen natürlich verdeckte Aufstellungen sein im Netz, da der Intimraum nicht geschützt ist.

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Coaching – eine Antwort an die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt

„Deutschland ist Frustweltmeister“ titelt der Spiegel in diesen Tagen. Gemeint ist damit, dass die Deutschen im globalen Vergleich am wenigsten gern zur Arbeit gehen. Vielleicht freut sich nun der ein oder andere über Homeoffice Regelungen und Kurzarbeit, Corona sei Dank. Homeoffice und digitale Kommunikation stellen uns einerseits vor neue Herausforderungen, bieten aber auch neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kooperation, ortsunabhängig und zeitlich flexibel.

Hier möchte ich zunächst das Pferd von hinten aufzäumen und einen Blick auf den betriebswirtschaftlichen Schaden werfen, der durch Frust, Lustlosigkeit und den damit zusammenhängenden Krankheitstagen entsteht.

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Schlaf, Hypnose und Orgasmus

Wie wir heilende hirnorganische Prozesse auslösen
von Gerhard Gigler

Wieso gerade zu diesen 3 Themen ein Themenblitzlicht im INTAKA-Newsletter?

Diese Frage stellt sich vielleicht so manchem Leser mit der Überschrift und ich denke es wird im Laufe des Beitrags deutlich, dennoch zum Einstieg hier eine kurze Antwort:

Wer Schlaf verstanden hat, weiß viel davon wie regenerierende Prozesse ablaufen – körperlich und psychisch. Wer Hypnose erlebt hat, weiß, wie tief Veränderungsprozesse gehen können und wie leicht sich diese anfühlen können. Wer Orgasmus neurobiologisch betrachtet, kennt den ursprünglichsten „Resetknopf“ für´s Gehirn.

Heilende hirnorganische Prozesse machen uns ganzheitlich gesund und zufrieden und damit beschäftigen wir uns bei INTAKA im professionellen Kontext – ok, mit Schlaf und Orgasmus nur indirekt! 

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Sustainable Leadership – Die Kompetenz, Entscheidungsprozesse anders zu gestalten

von Prof. Dr. Georg Müller-Christ und Gitta Nikisch

In jedem Unternehmen bestehen bewusst entwickelte und ohne bewusstes Zutun entstandene Entscheidungsprämissen, die einen Möglichkeitsrahmen für alle anfallenden Entscheidungen im Unternehmensalltag bieten. Entscheidungsoptionen werden z.B. hinsichtlich ihrer Effizienz, ihrer Funktionalität, ihrer Legalität, ihrer Konformität zur Unternehmensstrategie oder ihres Beitrages zur Machtsicherung untersucht. Jede/r Entscheidungsträger/in weiß, dass selten alle Prämissen erfüllt werden können. Mit jeder Entscheidung entstehen Trade-Offs, d.h., eine Entscheidungsoption wird auf Kosten einer anderen Entscheidungsoption gewählt oder mit der Wahl einer Entscheidungsoption werden einige Entscheidungsprämissen erfüllt, während andere nicht berücksichtigt werden können. Das Bewusstsein, nie die perfekte Entscheidung finden zu können, immer die Qual der Wahl zu haben und mit den Trade-Offs leben zu müssen löst Stress aus. Trade-Offs können mitunter in Form eines/r brüskierten Kollegen/in, in einer zunehmenden Rivalität zu anderen Abteilungen oder gar als Widerspruch zum eigenen Wertesystem oder des Unternehmensimages auftreten. Menschen gehen mit solchen Spannungen sehr unterschiedlich um. In unserer globalisierten und komplexen Welt steigen die Anzahl der alltäglichen Entscheidungsoptionen und die Geschwindigkeit, mit der eine Entscheidung getroffen werden muss. Gleichzeitig verringert sich der Abstand zwischen wichtigen Entscheidungssituationen.

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