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„Gefühle sind nicht alles, alles ist jedoch nichts ohne Gefühle“

Kennzeichen einer systemisch-ökologischen Arbeit mit Gefühlen.

Erste Versuche, sich mit Worten einer Beschreibung von Gefühlen anzunähern.

Über Gefühle zu reden ist der Versuch, Worte zu (er-)finden für all das, WIE wir es erleben, wahrnehmen, wie wir denken und handeln, wenn wir mit den verschiedenen Facetten des Lebens in Resonanz sind.

Gefühle sind Indikatoren dafür, wie wir mit dem, was wir wahrnehmen, umgehen.

Was nehme ich überhaupt wahr? Was ist meine Interpretation darüber? Welche Glaubenssätze (über mich und die Welt) werden aktiviert? Wie beeinflussen Gefühle mein Denken und welches Verhalten leite ich dazu ab?

Dieses WIE bildet sich vielfältig ab. In unmittelbaren Körperreaktionen, in der Sprache, die wir einsetzen, z.B. das Herz geht auf, es wird eng ums Herz, die Knie zittern, der Hals wird eng, der Magen grummelt und im Verhalten – überall sind Gefühle mit beteiligt.

Gefühle sind ein spannendes Wesenselement des menschlichen Da-Seins.

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Organisationen sind wie Pommesbuden

von Gerhard Gigler

Faszination bezüglich der Wechselwirkung von Organisationen und Emotionen: die Profession als Supervisor:in

 

Ein merkwürdiger Satz des Organisationspsychologen David Armstrong „Organisationen sind wie Pommesbuden“ in seinem Buch „Organization in the mind“. Was er damit meint, ist vielfältig. An Pommesbuden treffen sich Menschen, kommen ins Gespräch, nähren und versorgen besonders wichtige Bedürfnisse, oftmals muss manches schnell gehen, vielleicht geht es auch stressig zu, es treffen sich zu bestimmten Zeiten oftmals die gleichen Menschen, vielfältige Düfte sind schon aus einer gewissen Entfernung zu riechen etc…

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New Leadership

von Johannes Mödl

Stell Dir vor Du sitzt beim Mittagessen mit einer guten Bekannten, die gerade auf der Suche nach einem neuen Job ist. Während des Gesprächs erfährst Du, dass Sie an einem Unternehmen interessiert ist, in dem ein alter Freund von Dir arbeitet, den Du aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesprochen hast. Was würdest Du machen?

  1. Deiner Freundin sagen Du kennst da jemanden und ein Kennenlernen vorschlagen
  2. Deiner Freundin sagen, Du könntest ihr da jemanden vorstellen und fragst dann um Hilfe bei einem eigenen Anliegen
  3. Deiner Freundin sagen, dass es Dir unangenehm ist, mit Deinem alten Freund Kontakt aufzunehmen, weil es schon so lange her ist, dass ihr das letzte Mal gesprochen habt.

Deine Antwort auf diese Frage kann Dir Aufschluss darüber geben, welchen Reziprozitätsstil Du lebst, also wie und mit welcher Haltung Du in den Austausch mit anderen gehst.

Adam Grant Professor für Arbeitspsychologie an der Wharton Business School, spricht davon, dass es in Unternehmen drei Arten von Reziprozitätsstilen gibt.

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“Alles zusammen und gemischt” – über die Kontext Vermischung

Von René Schubert

 

Vorwort von Gerhard Gigler

Der brasilianische Psychoanalytiker und Autor René Schubert hat einen Artikel zum Thema Kontextvermischungen in mehreren Sprachen veröffentlicht. “Alles zusammen und gemischt” nennt er seine Untersuchungen und neben Bert Hellinger, Matthias Varga von Kibed, Jacob Stam, Cornelia Benesch-Bonkamp und anderen bekannte Persönlichkeiten der Systemischen Szene, hat er auch einen Auschnitt meiner Theorie und Praxis zu diesem Thema verarbeitet. Ich freue mich darüber sehr und übernehme deshalb gerne diesen Artikel ins heutige Themenblitzlicht, obwohl er den üblichen Rahmen der Textlänge übersteigt. Der interessante Querschnitt zum Thema überzeugt mich.

René Schubert ist Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Systemischer Familienaufsteller und Systemischer Berater, Dozent, Dolmetscher (Deutsch und Englisch), Schriftsteller.

Viel Spaß beim Lesen!
Gerhard Gigler

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Warum Dein Fokus entscheidend ist – gerade in Krisenzeiten

Ich persönlich interessiere mich mehr für Bewusstseinsforschung, Neurowissenschaften und Yoga als für Autos und Technik.

Trotzdem blicke ich immer wieder über meine eigene Filterblase hinaus und erlebe regelmäßig, dass es so viele Weisheiten in anderen Disziplinen gibt. Der Blick über den eigenen Tellerrand zum Anderen lohnt sich.

So bin ich vor kurzem auf ein Zitat aus einem Interview mit einem der erfolgreichsten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts gestoßen. In diesem Interview antwortet Mario Andretti auf die Frage, welchen Rat er angehenden Fahrern geben würde:
„Wenn Du von der Straße abkommst, schaue nicht auf die Wand oder Du rauschst voll hinein. Richte Deinen Blick gleich wieder auf die Straße. Dein Auto fährt, wohin Du schaust“.

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